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Lieferengpässe und Chipmangel? Wir haben die Antwort!

 

Monatelanges Warten auf den neuen Laptop oder das dringend benötigte Telefon fürs Büro? Automobilhersteller fahren die Produktion zurück, Telekommunikationsunternehmen gehen allmählich die Router aus, „Gamer“ kommen nicht an die neuesten Spielkonsolen. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) in einer Umfrage ermittelt hat, kommen in Deutschland aktuell vier von fünf Herstellern elektronischer Produkte nicht mit der Fertigung hinterher. Doch nicht nur Verbraucher, sondern auch Unternehmen bekommen die Folgen dessen immer deutlicher zu spüren. Die Auswirkungen von stockenden Lieferketten und fehlenden Bauteilen haben mittlerweile verschiedenste Branchen erreicht. Besonderes Augenmerk gilt dem derzeitigen Chipmangel, welcher erhebliche Lieferengpässe in der Halbleiterbranche verursacht. Doch was bedeutet das konkret für Klein- und Mittelunternehmen und welche Produkte sind betroffen?

Die Rolle von Chips in der IT-Branche

Bei Chips handelt es sich grob gesagt, um integrierte Schaltkreise (ICs) auf einem sehr dünnen Halbleitermaterial. Heutzutage können diese Milliarden von elektronischen Bauelementen umfassen, sodass hochkomplexe Mikroprozessoren und Speicherchips auf wenige Quadratmillimeter kleiner Halbleiterplättchen untergebracht sind. Chips fungieren als Speicher-, Rechen- und Steuereinheiten und sind damit als Bauteil in moderner Netzwerk Hardware nicht wegzudenken.

Die Ursachen für den Lieferengpass - keine schnelle Lösung in Sicht!

Die Lieferprobleme in der Halbleiterbranche haben vielfältige Gründe. Trotz ihrer geringen Größe kann die Produktion von Mikrochips nicht einfach hochgefahren werden, denn Halbleiter unterliegen einem Verfallsdatum, welches kaum bekannt ist. Zudem handelt es sich hierbei um ein komplexes Qualitätsprodukt, welches trotz Bedarf nicht einfach schneller produziert werden kann. Die Fehlerwahrscheinlichkeit würde sich erhöhen und ein defekter Chip kann nicht korrigiert, sondern muss entsorgt werden. Somit galt schon immer: Wer Mikrochips benötigt, musste früh bestellen, um eine rechtzeitige Lieferung zu gewährleisten.

Der wichtigste Rohstoff eines Mikrochips ist Silizium. Dieses Halbmetall kommt auf der Erde zwar häufig vor, doch wurden 2020 fünf Millionen Tonnen von insgesamt acht Millionen Tonnen in China produziert. Der Herstellungsprozess ist energieaufwendig, da Quarz bei hohen Temperaturen geschmolzen werden muss. Probleme in der Stromversorgung und steigende Energiepreise haben in der Rohstoffindustrie zur Senkung der Produktion geführt. Die Abhängigkeit der Halbleiterbranche von der chinesischen Siliziumproduktion wurde deutlich – erklärt Jost Wübbeke, Direktor der auf China spezialisierten Analyse- und Beratungsfirma Sinolytics.

Der Rohstoff wurde knapper und im selben Zeitraum hat sich aber auch die Chip-Nachfrage verändert. In der Automobilbranche beispielsweise ging der Chipbedarf zurück, da der Absatz an Automobilen kurzfristig abgesackt ist. Chiphersteller fanden dafür neue Absatzquellen in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie in der Unterhaltungselektronik. Das oben erwähnte Beratungsunternehmen Sinolytics sieht hier die wesentliche Ursache für den aktuellen Mangel an Halbleiter-Bauteilen. Zusätzlich ist pandemiebedingt der Absatz an Endgeräten gestiegen, denn Homeoffice und Distance-Learning haben einen akuten Bedarf an Netzwerktechnik verursacht.

Der strickte Lockdown der Behörden in Malaysia belastet zudem den größten Halbleiterhersteller Deutschlands, Infineon Technologies AG und liefert einen weiteren Grund für den weltweiten Lieferengpass. Zusätzlich hatte der Konzern monatelange Ausfälle aufgrund von Problemen in der Stromversorgung nach einem Sturm in Texas zu beklagen. Der US-chinesische Handelskrieg hat die Situation weiter verschärft, da Aufträge aus politisch motivierten Gründen an Unternehmen außerhalb der Volksrepublik China vergeben wurden. Dies hat die Intensivierung der Knappheit für Endprodukte, die eine intakte, globale Lieferkette benötigen und deren Rohstoffe mehrheitlich aus China selbst stammen, zur Folge.

Zu den ohnehin schon gestörten Abläufen kamen weitere einzelne Ereignisse: Der chinesische Hafen Ningbo-Zhoushan, welcher nach dem Frachtumschlag der größte Hafen der Welt ist, hat im Sommer 2021 wegen eines Covid-Falls Schiffe abgewiesen und damit der globalen Lieferkette weiter zugesetzt. Der chinesische Hafen Yantian war bereits im Juni 2021 teilweise wegen Covid geschlossen. „Der Welthandel steckt fest“ war in den Medien zu lesen, als das Transportschiff „Ever Green“ im Suezkanal auflief und diesen blockierte. Jedes dieser Ereignisse bedeutet eine Unterbrechung in der globalen Lieferkette und zieht weitere Konsequenzen nach sich.

Konsequenzen des Chipmangels

Auf eine breite Datenbasis können Vergleichsportale zugreifen, so berichtet Michael Stempin, Preisexperte bei „Idealo“ in einem Bericht der „Welt am Sonntag“, dass bei vielen Produkten im Elektrobereich ein deutlicher Preisanstieg beobachtet wurde.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage in der Corona-Pandemie und den bereits genannten Engpässen in der Halbleiterindustrie arbeiten Unternehmen kontinuierlich daran, ihre Logistik an die derzeitigen Umstände anzupassen. Lieferzeiten von bis zu einem Jahr müssen in Kauf genommen werden, ob im Online-Handel oder in Elektronikläden, sowohl Klein- als auch Mittelunternehmen in Europa sind betroffen.

Router, Supervisor Karten oder Line-Ups - besonders der Markt dieser Produktgruppen, die auf hoch performante Chips angewiesen sind, kann von IT-Netzwerkausrüstern nicht adäquat versorgt werden. Können einzelne Netzwerkkomponenten oder die gesamte benötigte Hardware nicht in gewohnter Lieferzeit wiederbeschafft werden, so können auch Serviceausfälle aufgrund veralteter oder defekter Netzwerkgeräte die Folge sein. Ebenso Neuanschaffungen stellen oft für die IT-Verantwortlichen eine neue Herausforderung dar. Kaum abschätzbare und verzögerte Lieferzeiten können Digitalisierungsprojekte verlängern oder verhindern – ohne eine verfügbare und verlässlich funktionierende IT-Infrastruktur kommt schließlich kaum ein Unternehmen aus.

Generalüberholte Netzwerktechnik als Ausweichmöglichkeit

Belastet mit Sorgen um die Lieferengpässe an Netzwerk Hardware stellt sich die Frage, welche Alternativen der Markt bietet. Cybertrading GmbH  hat mit dem Onlineshop it-market.com eine moderne und professionelle Handelsplattform aufgezogen und bietet ein breites Portfolio hochwertiger IT-Produkte international führender Hersteller. Als Antwort auf den Lieferengpass liegt der Fokus von Cybertrading auf einem Angebot an wiederaufbereiteter, bereits gebrauchter (refurbished) Netzwerk Hardware. Im Gegensatz zu Neugeräten, wofür beispielsweise Chips erst produziert werden müssen, sind in refurbished Netzwerkgeräte die Halbleiterelemente bereits verbaut und die Geräte stehen einsatzfähig zur Verfügung. Zudem kann Cybertrading auf ein weltweites Netz aus Einkaufsquellen zurückgreifen und dadurch bessere Lieferzeiten einhalten.

Zusätzlich zu dem Vorteil, sich vor den Konsequenzen eines Lieferengpasses zu schützen, liefert auch das Thema Nachhaltigkeit schlagkräftige Gründe für refurbished Netzwerk Hardware. Gegenüber einem neuen Gerät, welches erst von weit her angeliefert werden muss und durch den Transportweg Ressourcen verbraucht, bekommt generalüberholte Netzwerk Hardware bei Cybertrading ein zweites Leben - anstatt entsorgt zu werden. Um etwaige Zweifel an der Verlässlichkeit der Produkte auszuräumen, bietet it-market.com auf refurbished Netzwerk Hardware auch eine Garantie.

Fazit für das eigene Unternehmen

Generalüberholte IT-Komponenten anzuschaffen zahlt sich nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Experten sehen im Chipmangel ein langfristiges Problem und refurbished Netzwerk Hardware bietet über den aktuellen Lieferengpass hinaus eine langfristige Lösung.