Wearables waren gestern – heute gibt es vernetzte Kleidung

Dank Levi Strauss lernen wir, dass auch Kleidung smart sein kann. Der Jeanshersteller verwandelt herkömmliche Kleidung in ein Eingabeinstrument für Smartphones und weitere Technik. Zusammen mit Google läuft das „Project Jacquard“ an, damit diese Stücke bald auch für die Masse erhältlich und nutzbar sind.

Paul Dillinger, Designer bei Levi’s, hebt hervor, dass nicht nur der Technikaspekt eine positive Entwicklung darstellt, sondern auch der soziale Nutzen. Durch die Leitfähigkeit im Hosenstoff lässt sich beispielsweise beim romantischen Candlelight-Dinner die wichtige Nachricht unauffällig unter dem Tisch beantworten, ohne dass die Person gegenüber sich wegen Unaufmerksamkeit beleidigt fühlen muss. Obwohl hierbei fraglich ist, ob so viel Multitasking-Fähigkeit bei jedem Geschlecht angewandt werden kann.

Was die Pflege betrifft, soll die Jeans wie jede andere gewaschen und getragen werden können. Die Herstellung stellt dabei eine größere Herausforderung dar, denn die sehr kleinen Chips dürfen beim Verarbeiten nicht beschädigt werden und müssen auch ein Einfärben des Materials überstehen.

Bei der Entwicklerkonferenz in San Francisco konnte diese IT-Innovation erstmalig getestet werden. Ausblicke gab es zusätzlich, denn diese tragbare Technologie soll zukünftig auch in Teppichen und bei mit Stoff bezogenen Möbeln zum Einsatz kommen.